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ADHS

Aufmerksamkeitsprobleme und Hyperaktivität (ADS oder ADSH)

Die Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitätsstörung ist ein Problem, das immer häufiger beschrieben wird. Häufig sind die Ursachen zu viel Fernsehkonsum (zu 95 %) oder psychische Belastungen (z.B. Scheidung der Eltern). Um die Störung festzustellen, werden Merkmale aus drei Bereichen untersucht: Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität und Impulsivität.

Treffen mehrere der folgenden Punkte zu, dann könnte Ihr Kind Aufmerksamkeits- oder Konzentrationsproblemen haben. Ihr Kind

    * macht oft bei Schularbeiten oder anderen Tätigkeiten Flüchtigkeitsfehler
    * hat Schwierigkeiten, längere Zeit bei Schulaufgaben oder beim Spielen aufmerksam zu sein
    * scheint oft nicht zuzuhören, wenn andere ihn / sie ansprechen
    * führt oft Anweisungen nicht vollständig durch
      kann Schularbeiten und andere Pflichten nicht am Arbeitsplatz zu Ende bringen
    * beschäftigt sich oft nur widerwillig mit Aufgaben, die längerdauernde geistige Anstrengungen erfordern
    * verliert häufig Gegenstände, die er / sie benötigt
    * lässt sich durch äußere Reize leicht ablenken
    * ist bei Alltagstätigkeiten häufig vergesslich.

Treffen die folgenden Beschreibungen zu, dann nennt man das Hyperaktivität. Ihr Kind

    * zappelt häufig mit Händen oder Füßen oder ruscht auf dem Stuhl herum
    * steht häufig in der Klasse oder bei anderen Situationen auf, bei denen Sitzenbleiben erwartet wird
    * hat Schwierigkeiten, ruhig zu spielen, sich ruhig zu beschäftigen
    * redet oft übermäßig viel
    * ist oft "auf Achse", läuft viel herum.

Treffen die folgenden Beschreibungen zu, dann ist ihr Kind eventuell impulsiv. Es

    * platzt häufig mit Antworten heraus, bevor die Frage zu Ende gestellt ist
    * kann nur schwer warten, bis es an der Reihe ist
    * unterbricht und stört andere häufig.

Man spricht jedoch nicht von Aufmerksamkeitsdefizit, wenn andere tiefgreifende Entwicklungsstörungen oder psychische Probleme vorliegen, durch die die obengenannten Störungen besser erklärt werden können (z. B. Verhaltensstörungen, Angststörungen).
Falls mehrere der obengenannten Merkmale für Ihr Kind zutreffen oder wenn Sie Sorge haben, Ihr Kind könnte obengenannte Schwierigkeiten haben, dann wenden Sie sich an den Klassenlehrer oder den Beratungslehrer Ihrer Schule. Gleichzeitig können Sie die Beobachtungen auch Ihrem Arzt schildern, der eventuell eine entsprechende Therapie verordnen kann: Ergotherapie, Psychotherapie, Psychomotorik, Spieltherapie. Sie können auch bei folgenden Institutionen um Rat fragen:

  • Schulpsychologische Beratungsstelle (früher: Bildungsberatungsstelle), Sofienstr. 21, Heidelberg, Tel. 06221/438-5000
  • Sonderpädagogisches Beratungszentrum Heidelberg
  • Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Rhein-Neckar.


Häufig wird auch ein Medikament, meist Ritalin, verordnet. Dies ist im Allgemeinen aber nur sinnvoll, wenn gleichzeit eine Psychotherapie durchgeführt wird. Dabei müssen Eltern, Kind und eventuell auch die Schule gemeinsam an sich arbeiten. Insgesamt sollte die Einnahme dieses Medikamentes aber sehr gut überlegt sein. Denn oft verschwindet die Aufmerksamkeitsstörung auch schon durch einen geregelten Tagesablauf, durch weniger Fernsehen und eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung.